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Lod, ein Flecken auf der Grenze zwischen dem Hügelland und der Küstenebene, erst später von einem benjaminitischen Geschlecht besetzt, 1Chr. 8, 12; nach dem Exil wieder besiedelt, Esr. 2, 33; Neh. 11, 35. In 1Makk. 11, 34 und Apg. 9, 32ff (Heilung des Äneas) erscheint es als Lydda.
Nach der Zerstörung Jerusalems wurde es ein Hauptsitz des zäh am Gesetz, an der Messiashoffnung und am heiligen Lande festhaltenden Judentums und seiner angesehenen Schriftgelehrten.
Nach Schlatter wurde die jüdische Gemeinde in Lod schon von den Kämpfen der trajanischen und hadrianischen Zeit berührt; wohl unter Septimius Severus wurde das jüdische Lydda, vielleicht wegen Unruhen der Judenschaft, die mit dem Partherkrieg zusammenhingen, vernichtet und in die „Zeusstadt“, Diospolis, umgewandelt. Lydda war auch Bischofssitz, nach der Legende die Heimat des heiligen Georg, der hier auch begraben sein soll. Im Mittelalter konnte es neben dem aufblühenden Ramle seine Bedeutung nicht behaupten. Das Merkwürdigste in dem jetzigen Dorf Ludd, das ½ M. nördlich von Ramle, 2½ M. südöstlich von Joppe am Rand der hier trefflich bebauten, mit Öl- und Feigenbäumen und einzelnen Dattelpalmen bepflanzten Küstenebene liegt, sind die Reste einer Kirche des heiligen Georg (Abb. 232).
J. Frohnmeyer.
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About Calwer Bibellexikon: Biblisches Handwörterbuch illustriertDas Calwer Bibellexikon ist einer der bekanntesten Namen unter den deutschsprachigen Bibellexika. Laut Vorwort ist es als ein Handbuch für den nachdenkenden Bibelleser, Geistlichen oder Religionslehrer gedacht. Das Nachschlagewerk soll es dem Leser ermöglichen, ein „eben gelesenes Bibelwort als ein Glied in das ganze Gebäude seiner biblischen Anschauungs- und Gedankenwelt“ einzufügen. Der Herausgeber Paul Zeller merkt zudem an, das Werk sei „in dem einen Geist demütiger Ehrfurcht vor dem Worte Gottes und herzlicher Liebe zu der heiligen Schrift“ entstanden (Vorwort 2. Aufl.). Das Calwer Bibellexikon erschien zum ersten Mal im Jahr 1884, die zweite Auflage 1893, beide erfreuten sich großer Nachfrage. Die hier verfügbare dritte Auflage (1912) ist das Ergebnis einer umfassenderen Umarbeitung und teils auch Verkürzung. Der Herausgeber und die Mitwirkenden stammten zumeist aus der Württembergischen Landeskirche und der Schweiz. Bekannt war es auch unter dem alternativen Titel „Biblisches Handwörterbuch, illustriert“. |
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